Deutschland erlaubt dem Militär, nicht identifizierte Drohnen abzuschießen

Deutschland erlaubt dem Militär, nicht identifizierte Drohnen abzuschießen
Deutschland erlaubt dem Militär, nicht identifizierte Drohnen abzuschießen (Foto: DJI)

Der deutsche Bundestag hat ein neues Verteidigungspaket verabschiedet, das den Streitkräften weiterreichende Befugnisse zum Abschuss nicht identifizierter Drohnen einräumt.

Laut der Zeitung Tagesschau soll die Änderung des Luftsicherheitsgesetzes Schutzmaßnahmen gegen unbemannte Fluggeräte beschleunigen und vereinfachen.

Bislang durfte sich nur die örtliche Polizei mit solchen Fällen befassen, während die Bundeswehr nur eingreifen durfte, wenn Drohnen militärische Einrichtungen überflogen.

Künftig können die deutschen Bundesländer die Unterstützung der Armee bei der Bekämpfung von Drohnen anfordern, und das Verfahren zur möglichen Entsendung militärischer Kräfte wurde vereinfacht und beschleunigt.

Zugleich übernimmt das Verteidigungsministerium die volle Verantwortung für Entscheidungen im Zusammenhang mit der Drohnenabwehr, ohne die Maßnahmen mit dem Innenministerium abstimmen zu müssen.

Darüber hinaus führt das Gesetz eine strafrechtliche Verantwortung für das vorsätzliche und unbefugte Eindringen in eine Sicherheitszone eines Flughafens ein, das den Luftverkehr beeinträchtigt, mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

Diese Änderung stärkt die deutschen Drohnenabwehrmechanismen erheblich und ebnet den Weg für eine schnelle militärische Reaktion auf potenzielle Bedrohungen im Luftraum.

Allein im vergangenen Jahr registrierte das Bundeskriminalamt mehr als 1.000 verdächtige Drohnenflüge. Sie wurden an militärischen Standorten, Flughäfen und kritischer Infrastruktur festgestellt.

Foto: DJI. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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